Lexikon
Vitamine, Mineralien & Co. – sachlich erklärt
Eine Übersicht über die Stoffe, die wir verkaufen: Was sie im Körper tun, welche Mengen sinnvoll sind, wo sie natürlich vorkommen und welche Risiken bei der Einnahme bestehen. Keine Heilversprechen, nur das, was die Studienlage und die EFSA hergeben.
Vitamin
Vitamin D3 (Cholecalciferol)
Fettlösliches Vitamin, das der Körper überwiegend selbst in der Haut bildet, wenn UVB-Strahlung auf sie trifft.
Vitamin B12 (Cobalamin)
Wasserlösliches Vitamin, das ausschließlich von Bakterien produziert wird und in relevanten Mengen nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt.
Vitamin C (Ascorbinsäure)
Wasserlösliches Vitamin und potentes Antioxidans. Der Mensch kann es – anders als die meisten Säugetiere – nicht selbst synthetisieren.
Vitamin K2 (Menachinon, MK-7)
Fettlösliches Vitamin, das aktiviert Kalzium dorthin lenkt, wo es hingehört: in die Knochen und Zähne, nicht in die Gefäßwände.
Mineral
Magnesium
Essentieller Mineralstoff, beteiligt an über 300 Enzymreaktionen – darunter Energiestoffwechsel, Muskelkontraktion und Nervenleitung.
Zink
Spurenelement, das an der Funktion von über 300 Enzymen und an der Stabilität zahlreicher Proteine beteiligt ist.
Eisen
Zentrales Spurenelement für den Sauerstofftransport im Blut und die Energiegewinnung in den Mitochondrien.
Aminosäure
Pflanzenstoff
NMN (Nicotinamid-Mononukleotid)
Direkte Vorstufe von NAD⁺ – einem Coenzym, dessen Spiegel im Alter sinkt und das in jeder Körperzelle für den Energiestoffwechsel benötigt wird.
Spermidin
Natürliches Polyamin, das Autophagie – die zelluläre „Müllentsorgung“ – stimuliert. Findet sich in Weizenkeimen, gereiftem Käse und Sojaprodukten.
Ashwagandha (Withania somnifera)
Adaptogene Heilpflanze aus der ayurvedischen Tradition. Wirkstoffe (Withanolide) modulieren die Stressachse (HPA) und den Cortisolspiegel.