Zink
Spurenelement, das an der Funktion von über 300 Enzymen und an der Stabilität zahlreicher Proteine beteiligt ist.
Empfohlene Zufuhr / übliche Dosis
DGE-Referenzwert (mittlere Phytatzufuhr): 11 mg (Männer) und 8 mg (Frauen) pro Tag. Obergrenze laut EFSA: 25 mg/Tag (gesamt).
Funktion im Körper
- Cofaktor für Enzyme der DNA-Synthese und Zellteilung.
- Stabilisiert die Struktur von „Zinkfinger“-Proteinen, die Gene ablesen.
- Beteiligt an Insulinspeicherung und Testosteronstoffwechsel.
Mögliche Vorteile
- Trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei (EFSA).
- Bei Erkältungen kann Zink innerhalb der ersten 24 Stunden die Dauer leicht verkürzen.
- Unterstützt Erhalt normaler Haut, Haare und Nägel.
Risiken & Wechselwirkungen
- Langfristige Einnahme über 25 mg/Tag kann die Kupferaufnahme stören – Kupfermangel und Blutbildungsstörungen sind dokumentiert.
- Auf nüchternen Magen oft Übelkeit; besser zu einer Mahlzeit einnehmen.
- Wechselwirkung mit Antibiotika und Eisenpräparaten – zeitlich versetzt einnehmen.
Natürliche Quellen
- Fleisch, besonders Rindfleisch und Innereien.
- Käse, Eier, Meeresfrüchte (Austern enthalten extrem viel Zink).
- Pflanzliche Quellen wie Hülsenfrüchte und Vollkorn – Aufnahme durch Phytate eingeschränkt.
Hinweis: Diese Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft oder Medikamenteneinnahme bitte vor einer Ergänzung mit Ärztin oder Apotheker Rücksprache halten.