Kollagen (Kollagenpeptide)
Das häufigste Protein im Körper. Hydrolysierte Kollagenpeptide werden im Darm intakt aufgenommen und in Haut, Knochen und Bindegewebe eingebaut.
Empfohlene Zufuhr / übliche Dosis
Keine offizielle Empfehlung. Klinisch untersuchte Dosen: 2,5–10 g/Tag für Haut, 5–10 g/Tag für Gelenke, bis 20 g/Tag bei Sarkopenie im Alter.
Funktion im Körper
- Liefert die Aminosäuren Glycin, Prolin und Hydroxyprolin in ungewöhnlich hoher Konzentration.
- Bioaktive Peptide (z. B. Hydroxyprolin-Prolin) gelangen intakt in den Blutkreislauf und stimulieren Fibroblasten in Haut und Gelenkknorpel.
- Ergänzt das körpereigene, mit dem Alter sinkende Angebot an kollagenspezifischen Aminosäuren.
Mögliche Vorteile
- Metaanalysen (Choi 2019, de Miranda 2021) zeigen verbesserte Hautelastizität und Hydratation nach 8–12 Wochen.
- Bei aktivierter Arthrose und aktivitätsassoziiertem Gelenkschmerz Reduktion der Beschwerden in randomisierten Studien.
- Bei postmenopausalen Frauen: Zunahme der Knochendichte über 4 Jahre mit 5 g/Tag (Zdzieblik 2018).
Risiken & Wechselwirkungen
- In den üblichen Dosen sehr gut verträglich.
- Für Menschen mit Nierenerkrankungen gelten dieselben Vorsichten wie für andere Proteine.
- Keine zugelassenen EFSA-Health-Claims – Aussagen basieren auf Studienlage, nicht auf regulatorischer Bestätigung.
Natürliche Quellen
- Knochenbrühe aus lang gekochten Knochen und Bindegewebe.
- Hautreiche und knorpelhaltige Anteile von Fisch und Geflügel.
- Für gezielte Dosierung praktisch nur als Kollagenhydrolysat/Peptide aus Rind, Schwein oder Fisch erreichbar.
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Kollagen Peptide →Hinweis: Diese Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft oder Medikamenteneinnahme bitte vor einer Ergänzung mit Ärztin oder Apotheker Rücksprache halten.