Omega-3-Fettsäuren (EPA & DHA)
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. EPA und DHA stammen aus marinen Quellen.
Empfohlene Zufuhr / übliche Dosis
DGE-Empfehlung für gesunde Erwachsene: 250–500 mg EPA + DHA pro Tag. Bei erhöhten Triglyzeriden therapeutisch bis 2–4 g (ärztlich begleitet).
Funktion im Körper
- Bestandteil aller Zellmembranen, besonders in Gehirn und Netzhaut.
- Vorläufer entzündungsregulierender Botenstoffe (Resolvine, Protectine).
- Beeinflusst die Membranfluidität und Signalweiterleitung von Nervenzellen.
Mögliche Vorteile
- EPA und DHA tragen zur normalen Herzfunktion bei (EFSA, ab 250 mg/Tag).
- DHA unterstützt Erhalt normaler Sehkraft und Hirnfunktion.
- In Studien gezeigte Senkung erhöhter Triglyzerid-Werte ab 2 g EPA + DHA/Tag.
Risiken & Wechselwirkungen
- Hohe Dosen können die Blutungsneigung erhöhen – relevant vor Operationen oder bei Antikoagulantien.
- Schlecht gelagerte Öle oxidieren schnell; ranziges Fischöl kann pro-oxidativ wirken.
- Schwermetallbelastung möglich, wenn Rohstoff nicht molekular destilliert ist.
Natürliche Quellen
- Fette Kaltwasserfische: Lachs, Makrele, Sardinen, Hering.
- Algenöl als vegane Quelle für EPA und DHA.
- Leinsamen, Walnüsse, Chia – liefern nur ALA, das nur zu wenigen Prozent in EPA/DHA umgewandelt wird.
Hinweis: Diese Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft oder Medikamenteneinnahme bitte vor einer Ergänzung mit Ärztin oder Apotheker Rücksprache halten.