Eisen
Zentrales Spurenelement für den Sauerstofftransport im Blut und die Energiegewinnung in den Mitochondrien.
Empfohlene Zufuhr / übliche Dosis
DGE-Referenzwert: 10 mg (Männer) bis 15 mg (menstruierende Frauen) pro Tag. Nur bei nachgewiesenem Mangel gezielt supplementieren.
Funktion im Körper
- Zentraler Bestandteil von Hämoglobin (Sauerstofftransport) und Myoglobin (Sauerstoffspeicher im Muskel).
- Cofaktor zahlreicher Enzyme in der mitochondrialen Atmungskette.
- Beteiligt an DNA-Synthese und Neurotransmitter-Produktion.
Mögliche Vorteile
- Trägt zu normalem Sauerstofftransport und Energiestoffwechsel bei (EFSA).
- Ausgleich eines Eisenmangels bessert oft Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Haarausfall spürbar.
- Kombination mit Vitamin C verbessert die Aufnahme deutlich.
Risiken & Wechselwirkungen
- Ohne diagnostizierten Mangel nicht supplementieren – überschüssiges Eisen ist pro-oxidativ und potenziell leberschädigend.
- Häufige Nebenwirkungen oraler Präparate: Verstopfung, dunkler Stuhl, Magenreizung. Alternierende Einnahme (jeden 2. Tag) verbessert Verträglichkeit und Aufnahme.
- Bei Hämochromatose kontraindiziert.
Natürliche Quellen
- Häm-Eisen (bioverfügbar 15–35 %): Rindfleisch, Leber, Blutwurst, dunkles Geflügel.
- Nicht-Häm-Eisen (bioverfügbar 2–20 %): Hülsenfrüchte, Vollkorn, Kürbiskerne, dunkles Blattgemüse.
- Aufnahmefördernd: Vitamin C. Hemmend: Kaffee, Tee, Milchprodukte, Kalzium.
Hinweis: Diese Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft oder Medikamenteneinnahme bitte vor einer Ergänzung mit Ärztin oder Apotheker Rücksprache halten.