Vitamin D im deutschen Winter: Brauchst du wirklich ein Supplement?
Zwischen Oktober und April produziert die Haut in Deutschland kaum Vitamin D. Was das für deine Gesundheit bedeutet – und welche Dosierung sinnvoll ist.
Von Anton Eriksson
Vitamin D wird oft als „das Sonnenvitamin“ bezeichnet – und das aus gutem Grund. Etwa 80–90 % unseres Vitamin-D-Spiegels stammen aus körpereigener Produktion in der Haut, wenn UVB-Strahlung auf sie trifft. In Deutschland gibt es allerdings ein Problem: Zwischen Oktober und April steht die Sonne so flach, dass praktisch kein UVB die Atmosphäre durchdringt.
Wie verbreitet ist Vitamin-D-Mangel?
Die Robert-Koch-Studie DEGS1 zeigte: In Deutschland haben über 60 % der Erwachsenen am Ende des Winters einen Vitamin-D-Spiegel unter dem von der DGE empfohlenen Wert von 50 nmol/l. Etwa 30 % gelten sogar als ausgeprägt unterversorgt (< 30 nmol/l).
Warum das relevant ist
Vitamin D ist an über 200 Genregulationen beteiligt und spielt eine zentrale Rolle für Immunsystem, Knochengesundheit, Muskelfunktion und – nach neueren Studien – auch für die Stimmung. Ein chronischer Mangel ist mit erhöhtem Infektionsrisiko, schlechterer Knochengesundheit und vermehrter Müdigkeit assoziiert.
Welche Dosierung?
Für Erwachsene ohne Sonnenlicht empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) 20 µg (800 IE) Vitamin D pro Tag. Internationale Fachgesellschaften wie die Endocrine Society halten 1500–2000 IE bei Erwachsenen für sinnvoll, um einen Spiegel von 75 nmol/l aufrechtzuerhalten. Unser Vitamin D3 mit 2000 IE pro Kapsel deckt diesen Bedarf zuverlässig ab.
Wichtig: mit Fett einnehmen
Vitamin D ist fettlöslich. Nimm deine Kapsel zu einer Mahlzeit, die Fett enthält – oder wähle ein Produkt wie unseres, das bereits in Olivenöl gelöst ist. So liegt die Bioverfügbarkeit deutlich höher.
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